Wie meine Geschichten entstehen - und warum ich sie nicht plane

Heute geht es ausnahmsweise mal nicht um Hautpflege. 
sondern um meine zweite Leidenschaft: das Schreiben. 

Manchmal beginnt eine Geschichte nicht mit einer Idee.
Sondern mit einem Gefühl.
Ich sitze irgendwo ganz normal in meinem Alltag - im Studio, zu Hause mit einem Kaffee in der Hand. Und plötzlich ist sie da. 
Theresa. (Die Hauptfigur in meinem Roman)
Nicht als Figur, die ich mir ausdenke.
Sondern eher wie jemand, der einfach auftaucht.
Ich sehe, wo sie ist. Ich weiß, wie sie sich fühlt.
Und oft passiert etwas, womit ich selbst nicht gerechnet habe. 

Es ist schwer zu erklären, aber für mich fühlt es sich an wie ein Film, der einfach losläuft.

Ich schreibe dann nicht „was passieren soll“, sondern ich schreibe mit, was passiert. 

Vielleicht ist das der Grund, warum ich so oft gefragt werde:
„Woher weißt du eigentlich, was du schreibst?“

Die ehrliche Antwort: Ich weiß es vorher nicht immer.
Die Geschichte entwickelt sich. Szene für Szene. Manchmal leise, manchmal überraschend.
Und oft genau so, wie das echte Leben eben ist- nicht perfekt, nicht geplant aber stimmig. 

Genau so ist auch mein Roman „Unperfekt Glücklich“
entstanden. 

Es geht nicht um große Dramen oder spektakuläre Wendungen. Es geht um das, was viele Frauen kennen: Entscheidungen die sich lange anbahnen. Momente, in denen man merkt, dass etwas nicht mehr passt. Und den Mut, trotzdem weiterzugehen, auch wenn man nicht genau weiß, wohin.

Viele Leserinnen haben mir geschrieben, dass sie sich in den Situationen wiederfinden. Dass sie sich selbst ein Stück weit darin erkennen.

Und genau das war nie ein  Plan - sondern es ist einfach beim schreiben entstanden. 

Vielleicht weil ich selbst mitten im Leben stehe. Weil ich selbst einmal vor einem kompletten Neuanfang stand.
Weil ich jeden Tag Frauen begegne, ihre Geschichten höre, ihre Gedanken kenne. 

Und weil ich weiß, wie sich diese leisen Zweifel anfühlen können.

Wenn du also Lust auf eine Geschichte hast, die sich nicht wie eine erfundene Story anfühlt, sondern eher wie ein Blick in ein echtes Leben, dann ist „Unperfekt Glücklich“ genau richtig. 


Nicht perfekt, aber ehrlich. 

Ich habe schon immer aufgeschrieben was mir im Kopf herumschwirrte, auch um schwierige Phasen zu verarbeiten. 

Habt ihr früher ein Tagebuch geschrieben? Es wäre sehr interessant zu erfahren, ob schreiben für euch eine Option ist, Gedanken zu sortieren. Schreibt es gern in die Kommentare. 


Herzlichst eure 
Tosca 

Kommentare

  1. Ich bin ein großer Fan ihres Blogs. Sie schreiben und erklären alles immer so wunderbar, ehrlich und verständlich. Ich bin total begeistert dass Sie Romane schreiben. Ich habe es mir eben bestellt und bin so sehr gespannt wie Sie da schreiben. Ich werde es auf alle Fälle mitteilen wie mir das Buch gefallen hat.
    Herzlichste Grüße aus dem Schwabenland.

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    1. Liebe Lisa, herzlichen Dank für ihre lieben Worte und für den Kauf des Buches. Ich freue mich riesig darüber. Alles Liebe

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  2. Bärbel. Ich liebe Ihre ehrliche natürliche Art

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