Wie meine Geschichten entstehen - und warum ich sie nicht plane
Heute geht es ausnahmsweise mal nicht um Hautpflege. sondern um meine zweite Leidenschaft: das Schreiben. Manchmal beginnt eine Geschichte nicht mit einer Idee. Sondern mit einem Gefühl. Ich sitze irgendwo ganz normal in meinem Alltag - im Studio, zu Hause mit einem Kaffee in der Hand. Und plötzlich ist sie da. Theresa. (Die Hauptfigur in meinem Roman) Nicht als Figur, die ich mir ausdenke. Sondern eher wie jemand, der einfach auftaucht. Ich sehe, wo sie ist. Ich weiß, wie sie sich fühlt. Und oft passiert etwas, womit ich selbst nicht gerechnet habe. Es ist schwer zu erklären, aber für mich fühlt es sich an wie ein Film, der einfach losläuft. Ich schreibe dann nicht „was passieren soll“, sondern ich schreibe mit, was passiert. Vielleicht ist das der Grund, warum ich so oft gefragt werde: „Woher weißt du eigentlich, was du schreibst?“ Die ehrliche Antwort: Ich weiß es vorher nicht immer. Die Geschichte entwickelt sich. Szene für Szene. Manchmal leise, ...